Leitbild

Im September haben die Vorstände der Verbände 52 und 53 ein gemeinsames Leitbild beschlossen, nachdem Gremien und Mitarbeitende Entscheidungen treffen und ihre Arbeit ausrichten wollen.

Verschärfung des Gehölzschutzes (privat und öffentlich)

Seit der letzten naturschutzrechtlichen Änderung gilt nun auch bei der Gehölzpflege die Eingriffsregelung. Die Regeln gelten sowohl im öffentlichen Bereich, innerhalb der Bebauung und im ländlichen Raum als auch im privaten Bereich. Unter bestimmten Bedingungen, wenn z.B. keine Baumschutzsatzung vorhanden ist, kann es notwendig werden eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde zu beantragen. Da es sich hierbei um Einzelfallentscheidungen handelt soll mindestens vier Wochen vor der Durchführung der geplanten Maßnahme ein Antrag zur Prüfung der Genehmigungspflicht vorgelegt werden. Zum Verfahrens stellt die Region Hannover weitere Informationen und ein Formblatt auf Ihrer Homepage zur Verfügung.

Wir die Maßnahme nicht von einer Behörde durchgeführt, gibt es keine Baumschutzsatzung, einen gültigen Bebauungsplan mit entsprechenden Maßnahmenbeschreibungen, eine gültige Baugenehmigung oder andere Genehmigungen/Regelungen so besteht eine Antragspflicht:

  • im bebauten Bereich – für die Fällung eines Einzelbaums ab einem Stammdurchmesser von über 1,0 m gemessen in 1,0 m Höhe und für die Fällung ab 2 Gehölzen auch mit geringeren Stammumfängen
  • in der freien Landschaft – für alle geplanten Fällungen und über die Verkehrssicherung hinausgehende starke Rückschnitte unabhängig von Stammumfang und Anzahl

 

Mit den Arbeiten darf erst begonnen werden, wenn eine positive Antwort der UNB vorliegt. Sollte nach Ablauf von vier Wochen keine Antwort vorliegen dürfen Maßnahmen genehmigungsfrei ausgeführt werden. Der Eingriff ist in der Regel auszugleichen, weshalb Antragsteller mit Kompensationsmaßnahmen rechnen müssen. Dient die Fällung des Baumes der Beseitigung einer unmittelbaren, erheblichen Gefahr (z.B. für Leib und Leben), kann die Maßnahme sofort vollzogen werden. Dann ist die UNB unverzüglich über die durchgeführten Maßnahmen zu unterrichten.

Die Unterhaltungsverbände in Niedersachsen gelten als Behörde und können daher Maßnahmen ohne erhöhten Verwaltungsaufwand durchführen.

Neue Kontaktdaten

Seit Anfang des Monats sind die Verbände 52 und 53 wieder in voller Besetzung für Sie im Einsatz. Die Stelle der Kassenverwaltung konnte mit Carsten Kotulla neu besetzt werden. Für Fragen bezüglich Beitragsbescheiden, Rechnungen oder anderen Kassenangelegenheiten steht er Ihnen gerne per E-Mail (kasse@uhv52und53.de) zur Verfügung.

Beachten Sie bitte auch die neuen Kontaktdaten der Geschäftsführerin und Verbandsingenieurin (s. Kontakt).

Gewässerschau 2022

Hier finden Sie alle Informationen für die diesjährige Gewässerschau.

33. Verbandsversammlung

Die diesjährige Verbandsversammlung fand am Dienstag, den 29.03.22 um 9 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Holtensen (Wennigsen) statt. Das Protokoll wird Ihnen hier zur Verfügung gestellt.

Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen

Sicherlich laden die Gewässerrandstreifen und Uferbereiche der Gewässer zum Spazierengehen oder Hundeausführen ein. Wir möchten Sie aber bitten die Randstreifen nicht zu betreten oder zu befahren. Sie wurden eingerichtet um dem Gewässer Platz für seine natürliche dynamische Entwicklung zu ermöglichen, als Pufferzone zu anliegenden Flächennutzungen und als Schutzstreifen für wildlebende Tiere und Pflanzen. Lassen Sie der Natur bitte Ihren Rückzugsraum. Es sind nicht an jedem Randstreifen Hinweisschilder angebracht, dennoch bitten wir Sie um Schonung dieses Naturraums.

Weiterhin möchten wir an die geltenden Regeln während der Brut- und Setzzeit (01.04. bis 15.07.) und in ausgewiesenen Gebieten ganzjährig erinnern:

– auf den ausgewiesenen Wegen bleiben
– Hunde beim Spaziergang an die Leine nehmen
– Junghasen und Rehkitze nicht berühren

Aus gegebenen Anlass weisen wir darauf hin, dass die Beschädigung von Biberdämmen oder Biberbauten sowie jegliche Störungen des Bibers gemäß § 44 BNatSchG verboten sind. Wir zeigen Zuwiderhandlungen konsequent an. Wenn Probleme mit dem Biber oder seiner Bauten auftreten, sind wir gerne bereit bei der Lösungsfindung mitzuwirken. Senden Sie uns dazu bitte eine Nachricht oder wenden Sie sich an unseren “Biber-Partner” die Ökologische Schutzstation Mittleres Leinetal.

Hinweisschild zum Schutz der Gewässerrandstreifen
Ihr Anliegen

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