Unterhaltungsarbeiten und Gewässerschau 2019

Der Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere Leine (GLV 52) führt in der Zeit vom 1. September 2019 bis 28. Februar 2020 umfangreiche Unterhaltungsarbeiten an den Gewässern II. Ordnung im Verbandsgebiet durch. Die Gewässerschau 2019 wird vom 18. bis 28. November mit ein paar kleineren Veränderungen stattfinden.

Sie können die vollständigen Bekanntmachungstexte hier herunterladen:

Bekanntmachung Mäharbeiten

Bekanntmachung Gewässerschau

 

Weitere Informationen zur Gewässerschau finden Sie ab Anfang November hier.

Alles neu beim GLV

Wir haben in den letzten Monaten unseren Internetauftritt für Sie neugestaltet und etwas aufgeräumt. Es sind noch nicht wieder alle Informationen vorhanden, da wir noch die Aktualität der Beiträge prüfen und ggf. anpassen. Nichtsdestotrotz viel Spaß auf unserer neuen Website!

Weiterhin hat es in den letzten zwei Jahren reichlich personelle Veränderungen gegeben. Nach der Einstellung von Melanie Salchow als Verbandsingenieurin im letzten Jahr, hat uns Monika Hundertmark in den wohlverdienten Ruhestand verlassen. Seit Ende des letzten Jahres ist daher Diana Löcher teil unseres leistungsstarken Teams. Günter Wolters ist bereits seit gut zwei Jahren kommissarischer Geschäftsführer und kam als Nachfolger von Friedrich Hüper zum Verband.

Verbandsversammlung 2019

Die 30. Verbandsversammlung fand dieses Jahr am 14. März im Dorfgemeinschaftshaus Holtensen statt. Die zugehörigen Unterlagen können Sie hier herunterladen.

Außerkrafttreten der Artenschutzausnahmeverordnung verursacht erhöhten Aufwand bei der Planung und Durchführung der Gewässerunterhaltung

Die Gewässerunterhaltung als öffentlich-rechtliche Verpflichtung hat nicht nur den ordnungsgemäßen und schadlosen Wasserabfluss zu gewährleisten, sondern auch die Funktionen des Gewässers als Teil des Naturhaushaltes zu berücksichtigen. […] Insbesondere der Vollzug des Artenschutzrechts und die Einhaltung der artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) bei der Gewässerunterhaltung stellt auch den Unterhaltungspflichtigen vor eine große Verantwortung“ (NLWKN 2017: 2f).

Am 31.07.2017 ist die Niedersächsische Verordnung über die allgemeine Zulassung von Ausnahmen von artenschutzrechtlichen Verboten bei Unterhaltungsmaßnahmen (NArtAusnVO) außer Kraft getreten (ebd.). Nun sind die Unterhaltungspflichtigen gezwungen sich darüber zu informieren ob besonders oder streng geschützte Arten in den zu pflegenden Gewässerabschnitten vorkommen und die Arbeiten so anzupassen, dass die anzutreffende Art nicht beeinträchtigt wird (ebd.). Dies ist eng mit den zuständigen Behörden ab-zustimmen und der Abwägungsprozess ist ausführlich zu dokumentieren (ebd.).

Zur Arbeitserleichterung wurde am 06.07.2017 vom MU ein Leitfaden bekannt gemacht, der eine Hilfe zur Berücksichtigung artenschutzrechtlicher Belange bei Maßnahmen der Gewässerunterhaltung in Niedersachsen darstellt.

Fazit: Für unsere Arbeit als Unterhaltungspflichtige bedeutet das Außerkrafttreten der NArtAusnVO einen erheblicheren Mehraufwand bei der Planung von Pflegemaßnahmen am Gewässer. Betroffen sind sämtliche Arbeiten von der Pflege der Gehölze und Randstreifen bis hin zur Unterhaltung der Gewässersohle. Zeitgleich ist es aber auch eine Chance den Artenschutz an den Gewässern voranzutreiben. Der vom MU bekanntgemachte Leitfaden zum Artenschutz bei der Gewässerunterhaltung soll dabei helfen die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuhalten und Konflikte zu minimieren.

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